Brasilien dritte Woche

IMG_1091Hallo, zurück in Cumbuco, der Wind ist bei weitem nicht so gut wie in Jericocoara. In Jerri hatten wir durchschnittlich immer 22+ Knoten so das Ich immer mit meinem 7er Rebel auf dem Wasser verbracht habe. Der Wind ist in Jerri an der grossen Sanddüne dennoch sehr Böhig und extremst stark, da kann es vorkommen das einem 45 Knoten in den 7er hämmern und man sich zeitgleich einem Sandstrahlgebläse ausgesetzt fühlt. Entfernt man sich ein wenig davon wird es weniger und nicht mehr so böhig. Daher meine Empfehlung als Anfänger nicht unbedingt zu Kiten bzw. den Kite zu starten.

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Die letzten Tage in Jericocoara waren mit Abstand das beste hier in Brasilien. Jericocoara hat einfach einen Charme den Cumbuco niemals haben wird allein durch die nähe zu Fortaleza sind die Leute nicht so entspannt. Abgesehen davon ist Jericocoara Internationaler, man trifft zudem Windsurfer und Surfer was in Cumbuco nicht der Fall ist. In Cumbuco sitzen die Nationalitäten nur zusammen, es kommt so kaum zum Austausch von Erfahrungen in Englisch. Jeder der wirklich immer Wind haben möchte ist in Jericocoara auf jeden Fall gut aufgehoben.

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Von Jericocoara haben wir zwei große Downwinder in das 50 km entfernte Camocin gemacht. Derweil ist man teilweise im absolutem Niemandsland, niemand ist an den Kilometerlangen Stränden. In einer Gruppe von bis zu 8 Kitern sind wir diese Strecke angegangen. Man muss für solche Strecken mehr untereinander auspassen da man nie genau weis was einem auf so einer Strecke erwartet, Sandbänke, Felsen, Fischernetze können einem unterwegs evtl. behindern auch sieht man so manches Getier im Wasser 😉 Ansonsten standen jeden Tag Downwinder von Prea nach Jerri an oder von Jerri aus in das ca 10 km entfernte Dörfchen dessen Namen ich gerade vergessen habe. So sind doch etliche Kilometer auf dem Kiteboard zusammengekommen, was Ich teilweise deutlich merke da der Raketenfisch einfache Fußpads hat die keine Polsterung aufweist.

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Die langen Downwinder sind eine ganz eigene Liga, da einem nach einem Langen Tag auf dem Board eine Fahrt entlang des Strandes in Pechschwarzer Nacht folgt. So setzt man bei Flut vor Jerri mit einem „Fähre“ die weder Motor noch licht besitzt über lediglich wird dieses Fähre mittels großen Holzstöcken gen anderes Ufer gestoßen. Unser Fahrer Jose hat zudem sein bestes gegeben, ohne Ortskenntnisse ist man total aufgeschmissen und man würde sehr oft im Sand stecken bleiben. So sind wir mit 60 Sachen durch Mangroven ähnliche Wälder und leere Flussbetten gejagt. Hin und wieder wird einem etwas mulmig wenn man mit viel Anlauf eine Sanddüne hochfährt 🙂

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Meinem linken Fuß geht es inzwischen wieder recht gut. Zwar ist Kitesurfen nicht gerade das was man machen sollte, doch geht es komischerweise deutlich besser meinen Raketenfisch zu reiten als auf dem Twintip in den Fußschlaufe zu stehen. Ich konnte nicht so hart fahren wie sonst doch hatte ich wieder deutliche Lernerfolge auf dem Raketenfisch. So ist bei diesem Trip mein XRide so gut wie nie im Einsatz gewesen was mich do0ch ein wenig wundert …

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