Sand im Getriebe

Normalerweise würde Ich es nicht tun, doch möchte Ich auf das Magazin Kite aufmerksam machen das in seiner Aktuellen Ausgabe (September/Oktober, Seite 74 – 77) einen Test der momentan gänigsten Sicherheitssysteme (Quickreleases) enthält. Der Test wurde unter Bedingungen der Französischen Norm S52-503 duchgeführt, hierbei wird die Auslösekraft mit Sauberen Quickrelease gemessen und das zweite mal nach einem Salzwasser/Sand Bad von 10 Sekunden, was wohl deutlich näher realen Bedingungen entsprechen sollte. Gemessen wurde jeweils mit 100,150 und 200 kg Zuglast.

Zum einen fand Ich es einfach mal Interessant die Vielzahl an Systemen zu sehen. Getestet wurden die Systeme von:  Best,  Blade, Cabrinha, Core, F-One, JN, Naish, Nobile, North, RRD, Slingshot, Spleene. Das blose anschauen mancher Quickreleases würde mich schon davon abhalten mit einem solchen System ernsthaft auf das Wasser zu gehen, da ein Puzzle auf dem Wasser nicht die Sicherheit fördert.

Nun gibt es weiterhin Kiter aller Altersgruppen und Geschlechts. Das Frauen durchschnittlich weniger Kraft besitzen sollte den meisten Herstellern bewusst sein, doch scheinen eine vielzahl Systeme dies zu ignorieren. Mit Auslösekräften von über 20 Kg kann eine Frau evtl. nicht auslösen im Ernstfall. Wer also mehr Frauen in unserem Sport sehen will sollte nicht nur am (Girly) Design der Kites Arbeiten sondern auch die Sicherheitsysteme entsprechend anpassen.

Als Fazit bleibt zu sagen das die drei von vier Quickreleases der grossen Kitehersteller zu benutzen sind. So ist F-One, North und Naish zu empfehlen. Eine vielzahl an Systemen sind teilweise mit Auslösesystemen jenseits der 25-30 KG Zuglast nicht zu gebrauchen. Daher meine Empfehlung diese Faktoren bei eurem Kitekauf sehr genau zu berücksichtigen, euer Leben kann davon abhängen.

Ich kann nur hoffen das viele Hersteller nun merken das Handlungsbedarf besteht und der Sport noch sicherer wird.

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