Chillout

Nach zwei guten Tagen hier auf Teneriffa ist nun Chillout angesagt, bei 10-13 Knoten Wind sitzt Ich gerade im Flashpoint und genieße einen Latte Macchiato, eine kleine Hoffnung das gegen spät Nachmittag der Wind etwas anzieht bleibt bestehen. Meinen Händen tut die pause dennoch recht gut da die Haut gut runter gehobelt wurde.

An Ankunftstag  blies der Wind mit 5 Bft. aber auch nicht viel mehr, der Bericht den Ich hier vorher veröffentlicht hatte stimmte somit nicht gerade mit dem überein was Ich anfangs erwartet hatte. Allerdings hatte der Windguru Bericht deutlich weniger Wind angesagt, muchoviento scheint somit die lokalen Gegebenheiten mit einzurechnen und lag daher deutlich eher an dem was vorherrschte.

Angekommen, Augepackt – einen Insalata Tropical (müsst ihm im Flashpoint unbedingt mal probieren) gegessen ging es für den Rest des Tags auf das Wasser. Üblich fahre Ich mich anfangs erstmal „warm“ und probiere keine neuen dinge aus, sonder genieße das Freeriden und die schönen Wellentäler auf höhe des Montaña Roja. Am 1. Mai blies der Wind nun ein wenig stärker, nahm sogar gegen Abend auf mittlere sechs Beaufort zu. Gegen späten Vormittag bin Ich dann mit dem 9er Vegas auf das Wasser und hoch zur Mole gekreuzt (Wind von Links), dort warteten einige kleinere Wellen die es zu schlitzen galt. Nach kurzer Eingewöhnungszeit merkte Ich dann auch das diesmal das ganze deutlich besser lief als im August letzten Jahres wo es mich was das Wavekiting angeht „infiziert“ hatte. Dennoch ist die Mole nicht ganz ohne, immerhin laufen die Wellen auf Steine auf die es dringlichst zu meiden gilt. Bei Ebbe ist es an der Mole zwar Optisch klar erkennbar das dort Steine liegen, aber gerade die Flut wiegt einen in Sicherheit. Ich war an dem Tag zwei mal für ca. 2 Stunden an der Mole, jedes mal bei Flut. Man kommt auf einer Welle recht nach an die Kai Mauer und muss aufpassen das einem in einem Wellental nicht der Boden (das Wasser) unter den Füßen fehlt. Promt habe Ich das erste mal Grundberührung, ein klein wenig geschockt über diese Erfahrung hab ich die Turns ein wenig eher gedreht. An dieser Stelle wollte Ich nun erstes Videomaterial meiner Kitecam zeigen, leider habe ich die Panasonic Kamera versenkt. Mit einem lauten „Platsch“ liegt sie nun in ca 15 Meter Wassertiefe …

Die zweite Session am gestrigen Abend galt dann voll und ganz meinem neuen Evo in 9qm. Gegen Abend hatte der Wind nochmals angezogen so das wir gute 23-26 Knoten Wind hatten, Ich habe auch sofort gemerkt das der EVO mehr „Wums“ entwickelte als der Vegas in 9qm. Mit komplett gedepowerten Kite habe Ich erstmal ein wenig Erfahrung mit dem Kite sammelt können. Anfangs wurde Ich einige male unsanft aus dem Wasser gerupft. Daher war der Einsatz der Bordkante deutlich von Nöten um Flugphasen zu unterdrücken. Nach einigen Turns die mir zeigen das der Kite deutlich anders durch das Windfenster fliegt und der ebenfalls indirekteren Steuerung ging es dennoch rauf zur Mole (anfangs dachte Ich das würde Ich am ersten Tag mit dem Kite nicht machen wollen). An die Mole ein wenig gewöhnt wurden die Turns enger und Ich verschmolz mit dem Kite zu einer Einheit in den Wellen. Teilweise allein an der Mole musste Ich mich um andere Kiter oder Windsurfer nicht kümmern – Flow.

Heute einen Tag danach bin Ich sehr Entspannt, regelrecht ruhig – Es gibt nichts schöneres auf diesem Planeten.

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