Kapstadt

In den letzten Jahren habe Ich oftmals von Freunden und Bekannten gehört wie schön es doch unten in Südafrika sein soll, meist sagten Sie all ähnliches. Abgesehen vom Wassersport dem man sehr gut dort nachgehen kann ist es wohl auch die Landschaft und die Leute die es so sehenswert machen soll.

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So verschlug es mich Anfang des Jahres für gute drei Wochen nach Südafrika. Von Frankfurt aus ging es innerhalb von 12 Stunden ins Warme. Ein Freund holte mich vom Flughafen ab, und es ging direkt nach Big Bay. Dort angekommen sah Ich glattes Wasser, der „South Easter“ machte gerade eine Pause. Später am Tag setzte der Wind aber noch ein, so das Ich, meine erste Session etwas müde vom Flug gemütlicher angehen lies.
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Wenn du das erste mal ins Wasser gehst, merkst du das es nicht gerade eine Badewanne ist. Mit rund 12-16 Grad ist es deutlich „erfrischender“ bei einem Abgang vom Board. Ein Steamer ist schon Pflicht, lange Arme und Beine sind besser.  Wirklich lange Schwimmeinlagen sollte man dennoch vermeiden da man immerhin den großen weißen durchaus im Wasser antreffen kann. Eine Begegnung die Ich mir verkneifen wollte. Die Sonne dagegen ist angenehm und nicht so stark wie z.b in Brasilien. Sonnencreme ist dennoch ein muss gewesen. Der Warme Wind macht das ganze erst wirklich schön. Kurz gesagt: Kaltes Wasser – Warmer Wind.
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Mit der Zeit bin Ich dann die anderen Spots angefahren – hier war es vor allem Whitsands, ein wirklich schöner Spot direkt an felsigen Küstenlandschaft gelegen. Bei Wind von Links auch wirklich zu empfehlen. Das Wasser dort ist meist kühler, näher am Kap. Bei normalen South Easter kann der Spot als „sicher“ bezeichnet werden da es eine Art Bucht ist in der es aber von Kelb reichlich gibt. Man sollte also schon gut schauen das man nicht aus versehen in so einem „Wald“ hängenbleibt. Kelb findet man auch überall an den Stränden, teilweise riecht er streng wenn er da so vor sich hin rottet.

vlcsnap-2015-02-15-19h57m29s199Whitsands war auch der Ort an dem Ich mich verschätzt hatte. Wir sind an einem Tag wo es in Kaptstadt keinen Wind hatte dorthin mit den Autos gefahren,  die Bedingungen waren erstmal gut. Schöne, sauber laufende Wellen und ein Wind der für einen 7er auszureichen schien. Pustekuchen!

Kaum auf dem Wasser machte der Wind Anzeichen zu verschwinden. Da er von Rechts, also Sideoff, wehte war ein einfaches zurück zum Strand fahren unmöglich. Was Ich nach einigen versuchen doch noch höhe zu laufen, aufgab. Alternativen hat man nicht so viel, Schwimmen ist auch keine gute Alternative in so einer Situation. Stattdessen, ca 2 km weiter in lee gab es einen kleinen Strand, an dem zwar einige Felsen zu sehen waren und auch die ein oder andere große Welle ankam die beste option. Man muss in solch Situation irgendwann eine Entscheidung treffen, obwohl Ich nicht genau ersehen konnte wie die Windverhältnisse dort drüben waren. Einen versuch war es wert.

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So fuhr Ich „Misty Cliffs“  in Luv an um mir einen überblick über die Felsen und die Wellen zu machen und einen möglichst guten Zeitpunkt zum anlanden zu finden. Kaum noch druck im Schirm, die Windabdeckung der umlegenden Küstenlandschaft lässt dir nicht viel Zeit. Einen Turn auf einer Welle und dann mit dieser bis zum Strand über Felsen unter dem Board. Keine Finne hat an diesem Tag einen Schaden genommen. Nur hab Ich mal wieder erlebt wie man selbst als erfahrender Kiter, sich sehr verschätzen kann.

 

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